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Polster-, Textil- & Alcantara-Reiniger von COLOURLOCK

(1 producten)
Der Polster-, Textil- & Alcantara-Reiniger von COLOURLOCK ist ein pH-neutrales Reinigerkonzentrat für den Innenraum: COLOURLOCK "Pol Star" wird 1:5 bis 1:20 mit Wasser angemischt und reinigt Polsterstoffe, Teppich, Alcantara und pigmentierte Glattleder — aus einem Liter werden bis zu 21 Liter Gebrauchslösung. Eine Schutzkomponente erhält vorhandene Imprägnierungen, offenporige Leder übernimmt der Anilin- & Nubukreiniger derselben Serie.

Weergeven als

  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Pol Star" reinigerconcentraat voor textiel, leer & Alcantara

    pH-neutraal reinigingsconcentraat voor textiel, alcantara en glad leer

    Op voorraad (16× 1000 ml / 1 liter · 5× 250 ml · 2× 100 ml)
    Nabesteld (1× 5 liter)
    Van 6,38€ 6,48€
    Inhalt: 100mlEenheid prijs (63,80€ / l)
    Details weergeven
  • Ein Konzentrat ersetzt bei COLOURLOCK den fertigen Polsterreiniger

    Was ist der Polster-, Textil- & Alcantara-Reiniger von COLOURLOCK? Ein pH-neutrales Reinigerkonzentrat für den Fahrzeuginnenraum: COLOURLOCK "Pol Star" wird 1:5 bis 1:20 mit Wasser angemischt und reinigt Polsterstoffe, Teppich, Alcantara und pigmentierte Glattleder. Eine Schutzkomponente erhält vorhandene Imprägnierungen, offenporige Leder bleiben außen vor.


    Der Polsterreiniger von COLOURLOCK ist ein Konzentrat statt einer fertigen Mischung: COLOURLOCK "Pol Star" wird je nach Fläche 1:5 bis 1:20 mit Wasser angesetzt und reinigt damit die Materialien, aus denen fast jeder Fahrzeuginnenraum besteht — Polsterstoff, Teppich, Alcantara und pigmentiertes Glattleder. Die Rezeptur stammt aus dem Koch-Chemie-Programm und läuft seit der Übernahme des Lederspezialisten mit unveränderter Chemie unter dem COLOURLOCK-Label. Für dich heißt das: eine Flasche, angemischt in genau der Stärke, die Sitzfläche, Teppich oder Alcantara-Himmel gerade brauchen.

    • Aus einem Liter werden bis zu 21 Liter. Die Verdünnung bestimmt die Stärke: 1:10 ist der Allround-Wert für Polster und Alcantara, 1:5 übernimmt festsitzende Verschmutzung auf Teppich und im Fußraum, die milde 1:20-Lösung reinigt pigmentiertes Glattleder. Aus der 1000 ml / 1 Liter Flasche werden so bei 1:10 rund elf, bei 1:20 bis zu 21 Liter fertige Reinigungslösung.
    • pH-neutral über alle drei Materialgruppen. Die Rezeptur arbeitet ohne Säuren, Laugen und Bleichmittel im neutralen Bereich um pH 7 — also dort, wo Faserfarben und Lederdeckschichten selbst zu Hause sind. Merkst du daran: Farben bleiben stabil, und pigmentiertes Glattleder übersteht die 1:20-Runde ohne Glanzverlust.
    • Imprägnierungen überleben die Reinigung. Eine Schutzkomponente in der Formulierung lässt vorhandene Hydrophobierungen intakt — Schutzschichten, an denen Wasser abperlt. Werkseitige Polster-Imprägnierungen und nachgerüstete Fabric-Coatings bleiben nach dem Reinigen erhalten. Übersetzt: Du reinigst den Schmutz weg, nicht den Schutz.

    Praxistipp von Detailing1: Der häufigste Fehler bei der Polsterreinigung ist zu viel Flüssigkeit. Bei uns landen vor allem im Frühjahr Anfragen zu Sitzen, die nach der Reinigung muffig riechen — fast immer wurde das Gewebe durchtränkt, und der Schaumstoffkern darunter saugt sich voll wie ein Schwamm. Ein übersättigter Sitz braucht bis zu 12 Stunden zum Trocknen, und genau in dieser Zeit entstehen Geruch und Wasserränder. Deshalb: die Lösung fein aufnebeln statt fluten, in Bahnen arbeiten, mit weicher Bürste agitieren und die gelöste Verschmutzung mit einem kurzflorigen Mikrofasertuch oder dem Nass-Trocken-Sauger aufnehmen. Trockenes Schrubben auf dem fleckigen Punkt hilft dagegen nicht — es treibt den Schmutz nur tiefer ins Gewebe.


    Stoff und Alcantara saugen Schmutz tief in die Faser

    Lack trägt Schmutz auf der Oberfläche, Gewebe nimmt ihn auf. Jede Fahrt presst Hautfett, Jeansabrieb und Straßenstaub über Sitzdruck und Reibung tiefer in die Faser, verschütteter Kaffee zieht binnen Sekunden ein, und was der Staubsauger nicht mehr erreicht, arbeitet dort wie feines Schleifpapier: Die Faser wird stumpf, Farben grauen aus, die Sitzfläche altert sichtbar schneller als der Rest des Innenraums. Genau deshalb ist ein Polsterreiniger fürs Auto keine schärfere Variante des Allzweckreinigers, sondern eine eigene Disziplin.

    Die eigentliche Arbeit übernehmen Tenside — Moleküle mit zwei Enden, von denen eines Wasser mag und eines Fett. Das fettliebende Ende dockt am Schmutzpartikel an, das wasserliebende zieht ihn aus der Faser in die Reinigungslösung. Heißt für dich: Der Schmutz schwimmt auf und lässt sich abnehmen, statt beim Schrubben nur tiefer verteilt zu werden. Wasser allein schafft das nicht, weil es Fett schlicht nicht löst.

    Alcantara verhält sich dabei noch einmal anders als gewebter Stoff. Das Material ist ein Mikrofaser-Vlies mit feinem Flor — speckige Stellen an Lenkradkranz und Seitenwange sind kein eingefärbter Schmutz, sondern Hautfett und Handcreme, die die feinen Fasern verkleben. Wer hier trocken oder kreisend rubbelt, verfilzt den Flor, und die Stelle bleibt dauerhaft matter als ihre Umgebung. Alcantara braucht dieselben Tenside, nur eine deutlich sanftere Hand.

    Dazu kommt die Praxis: Kaum ein Innenraum besteht aus nur einem Material. Sitzfläche aus Stoff, Wangen aus pigmentiertem Leder, Himmel aus Vlies, dazu Teppich und Fußmatten — wer für jede Fläche eine eigene Flasche ansetzt, greift irgendwann zur falschen. Diese Kategorie beantwortet das mit einem Reiniger, der alle drei Materialgruppen abdeckt und seine Stärke über die Verdünnung regelt.

    COLOURLOCK "Pol Star" mischst du passend zur Fläche an

    Das Konzentrat-Prinzip dreht die übliche Logik um: Nicht der Hersteller legt die Reinigungsstärke fest, sondern du. 1:10 ist der Ausgangspunkt für Polster und Alcantara, 1:5 kommt erst ins Spiel, wenn der erste Durchgang auf Teppich oder Fußraum nicht reicht, und auf pigmentiertem Glattleder bleibt es grundsätzlich bei der milden 1:20-Lösung. Ein fertig gemischter Polsterreiniger bringt dagegen für jeden Fall dieselbe Stärke mit — zu viel für die Pflegerunde, zu wenig für den vernachlässigten Gebrauchtwagen.

    Die Rezeptur arbeitet pH-neutral, ohne Säuren, Laugen und Bleichmittel. Übersetzt: Sie bewegt sich in dem Bereich, den Faserfarben und die Deckschicht pigmentierter Leder auch bei wiederholter Anwendung vertragen. Die Einwirkzeit liegt bei 30 bis 60 Sekunden — länger bringt keinen zusätzlichen Effekt, weil die Tensidwirkung danach ihr Plateau erreicht. Geduld ist hier keine Tugend, Gründlichkeit beim Abnehmen schon.

    Bemerkenswert an der Formulierung ist die Schutzkomponente: Sie greift vorhandene Hydrophobierungen nicht an, werkseitige Polster-Imprägnierungen und nachgerüstete Fabric-Coatings überstehen die Reinigung. Ersetzen kann sie eine Versiegelung allerdings nicht — was eine Grundreinigung an Schutz abträgt, wird nach vollständiger Trocknung separat neu aufgebaut.

    Bei den Gebinden gilt: Die 100 ml und 250 ml sind zum Kennenlernen da und ergeben bei 1:10 bereits mehrere Sprühflaschen Gebrauchslösung. Wer den kompletten Innenraum regelmäßig pflegt, ist mit der 1000 ml / 1 Liter langfristig versorgt — sie deckt vom Alcantara-Himmel bis zur Kofferraummatte alles ab, was zwischen zwei Grundreinigungen anfällt.

    Wasserränder kommen aus dem Leitungswasser und der halben Fläche

    Der Rand nach der Reinigung ist die Landkarte der feuchten Stelle. Während das Gewebe trocknet, wandert Feuchtigkeit durch Kapillarwirkung — die Faser saugt Wasser weiter wie ein Docht — an die Kante der nassen Zone und nimmt gelösten Schmutz und Kalk mit. Dort verdunstet das Wasser, die Fracht bleibt liegen. Ein Rand ist deshalb selten ein Zeichen für den falschen Reiniger, fast immer eines für die falsche Fläche.

    Die erste Konsequenz: nie nur den Fleck behandeln. Gereinigt wird die zusammenhängende Fläche von Naht zu Naht — die Naht ist die natürliche Grenze, an der kein Übergang sichtbar wird. Das fühlt sich nach Mehrarbeit an und spart sie in Wahrheit: Eine gleichmäßig gereinigte Bahn trocknet ohne Kante, eine punktuell behandelte Stelle muss fast immer nachgearbeitet werden.

    Die zweite Konsequenz betrifft das Wasser selbst. Leitungswasser bringt je nach Region erhebliche Wasserhärte mit, und dieser Kalk bleibt beim Trocknen als heller Schleier im Gewebe zurück. Die Fotos, die uns zu Rand-Anfragen erreichen, zeigen fast durchweg dunkle Polster — nicht weil helle seltener betroffen wären, sondern weil der weiße Kalkschleier dort unsichtbar bleibt. Destilliertes Wasser zum Anmischen ist die einfachste Versicherung dieser ganzen Disziplin.

    Die dritte Stellschraube ist die Trocknung. Gleichmäßig heißt: Türen auf, Durchzug, keine punktuelle Hitze — ein Föhn, der auf eine Stelle hält, zieht dort das Wasser schneller heraus als in der Umgebung und erzeugt seinen eigenen Rand. Restfeuchte nimmt der Nass-Trocken-Sauger heraus; was danach noch im Gewebe steht, trocknet in Stunden statt über Nacht.

    Der Sauger arbeitet vor dem Reiniger und nach ihm

    Vor dem ersten Sprühstoß kommt der Staubsauger — gründlich, mit Fugendüse in Nähten und Ritzen. Loser Sand, Krümel und Tierhaare, die beim Absaugen zwei Minuten kosten, verwandeln sich in der nassen Phase in Schlieren, die über die ganze Fläche gezogen werden. Kein Schritt der Polsterreinigung hat ein besseres Verhältnis von Aufwand zu Wirkung.

    Dann in Bahnen arbeiten: Lösung fein aufnebeln, kurz anlösen lassen, mit einer weichen Polsterbürste agitieren und die gelöste Verschmutzung mit einem kurzflorigen Mikrofasertuch aufnehmen. Bei ganzen Sitzgarnituren übernimmt der Nass-Trocken-Sauger das Aufnehmen — er holt Lösung samt Schmutz aus der Tiefe, statt sie an der Oberfläche zu verschieben, und verkürzt die Trocknung spürbar.

    Alcantara bekommt eine eigene Gangart: nebelfeucht statt nass, in Faserrichtung statt kreisend, und nach dem Trocknen den Flor mit einer weichen Bürste wieder aufrichten. Speckige Zonen am Lenkradkranz brauchen mehrere milde Durchgänge — der eine aggressive Durchgang, der sie sofort lösen soll, hinterlässt verfilzte Stellen, die matter bleiben als ihre Umgebung.

    Die vorsichtigste Fläche ist der Dachhimmel. Sein Bezug ist auf eine Schaumkaschierung geklebt, und Durchfeuchtung löst genau diese Klebung — die Beule im Himmel bleibt dann dauerhaft. Aus dem Detailing1-Alltag: Die teuersten Innenraum-Schäden, von denen uns Kunden berichten, sind keine Sitzflecken, sondern großflächig durchnässte Himmel. Dort deshalb nur nebelfeucht tupfen, nie reiben, nie fluten.

    Offenporiges Leder und tiefer Geruch brauchen andere Produkte

    Die klarste Grenze verläuft am Leder ohne Deckschicht. Anilin, Semianilin, Nubuk und Wildleder saugen die Reinigungslösung auf wie Löschpapier — Flecken und Ausfärbungen sind dort kaum noch zu korrigieren. Ob deine Fläche betroffen ist, zeigt ein Wassertropfen an verdeckter Stelle: Zieht er ein und dunkelt ab, gehört sie nicht unter den Polsterreiniger, sondern zum Anilin- & Nubukreiniger derselben Serie.

    Auch auf pigmentiertem Glattleder ist die 1:20-Lösung die Pflegerunde, nicht die Aufbereitung. Sitzt Hautfett speckig in der Naht oder ist die Fahrerseite sichtbar ergraut, übernehmen die zweistufigen Lederreiniger von COLOURLOCK — mild für die Routine, stark für die Grundreinigung, beide formuliert für genau diese Fälle.

    Geruch ist die dritte Grenze. Ein Polsterreiniger nimmt Geruchsquellen an der Oberfläche mit; was tief im Polster sitzt — Rauch, Tier, vergossene Milch — erreicht er nicht. Dafür steht der Geruchsneutralisierer COLOURLOCK "Fresh Up" bereit, der Gerüche bindet, statt sie zu überdecken. Erst reinigen, dann neutralisieren — in dieser Reihenfolge verschwindet auch die Ursache.

    Und die Hausmittel: Spülmittel, Rasierschaum und Waschpulver schäumen unkontrolliert und lassen sich aus dem Gewebe kaum wieder ausspülen. Wir sehen häufig Sitze, die so vorbehandelt wurden — beim Nachreinigen schäumt die Fläche erneut auf, so viel Tensid steckt noch in der Faser, und bis dahin wirken die Rückstände als Staubmagnet, der das Polster schneller nachdunkeln lässt. Ein Reiniger, der rückstandsarm formuliert ist, unterscheidet sich genau an dieser Stelle.

    Dein Innenraum entscheidet über Gebinde und Verdünnung

    Ehrlich eingeordnet: Wenn du einmal im Jahr einen einzelnen Fleck behandelst, reicht auch ein fertig gemischter Polsterreiniger — die Flasche ist schneller zur Hand, und die Dosierfrage stellt sich nicht. Das Konzentrat spielt seine Stärke aus, sobald ganze Flächen dran sind: die komplette Rückbank nach dem Familienurlaub, der Gebrauchtwagen vor der ersten Saison, die regelmäßige Innenraum-Runde übers Jahr.

    Der Einstieg ist bewusst klein möglich: Mit der 100 ml oder 250 ml testest du das Konzentrat auf deinen eigenen Flächen, bevor die 1000 ml / 1 Liter zur Standardausstattung wird. Die Arbeitsweise bleibt in jedem Fall dieselbe — absaugen, von Naht zu Naht arbeiten, mit destilliertem Wasser anmischen und die Lösung gründlich wieder aufnehmen.

    Direkt nach der Reinigung liegt der beste Moment für den nächsten Schritt: Auf frisch gereinigtem, vollständig getrocknetem Gewebe — und nur dort — hält eine Textilversiegelung von COLOURLOCK. Sie lässt künftige Flecken aufliegen statt einziehen und verlängert damit genau den Abstand, um den es in dieser Kategorie geht. Alle übrigen Reiniger der Marke findest du eine Ebene höher: Zurück zu Reinigung von COLOURLOCK.

    Und der Gedanke, der die Kategorie trägt: Ein Polster, das frei von Fett und Tensidresten ist, verschmutzt langsamer, weil neuer Schmutz weniger Haftfläche findet. Jede gründliche Runde verlängert den Abstand zur nächsten — wer sauber arbeitet, reinigt seltener, nicht öfter. Das ist der stille Gewinn, den keine Flasche auf ihr Etikett schreibt.

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