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Top Coat glänzend von COLOURLOCK

(1 Produkte)
Top Coat glänzend von COLOURLOCK ist die glänzende Stufe der klaren Abschlusslacke für die Lederreparatur: COLOURLOCK "Top Coat" (Glossy) legt einen reflektierenden Schutzfilm über die frische Lederfarbe, vertieft den Farbton und dient in der Werkstatt zugleich als Glanz-Pol beim Anmischen — ein Drittel glänzend auf zwei Drittel matt ergibt das seidenmatte Serienfinish. Erhältlich als 250 ml und 1000 ml / 1 Liter.

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  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Top Coat" (Glossy) Glänzender Abschlusslack für die professionelle Lederreparatur

    Glänzender Abschlusslack mit brillantem Finish für Leder

    Begrenzter Vorrat (4× 1000 ml / 1 Liter / Glossy · 2× 250 ml / Glossy)
    Ab 21,52€ 22,70€
    Inhalt: 250mlGrundpreis (86,08€ / l)
    Alle Einzelheiten
  • Den Glanzgrad anheben mit Top Coat glänzend von COLOURLOCK

    Was ist Top Coat glänzend von COLOURLOCK? Die glänzende Stufe der klaren Abschlusslacke: COLOURLOCK "Top Coat" (Glossy) legt einen reflektierenden Schutzfilm über die frische Lederfarbe, vertieft den Farbton und dient in der Werkstatt zugleich als Glanz-Pol, mit dem seidenmatte Finishes angemischt werden.


    Top Coat glänzend von COLOURLOCK ist die Glanzstufe zwischen mattem Serienfinish und spiegelnder Lackleder-Optik. COLOURLOCK "Top Coat" (Glossy) trägt selbst keine Pigmente. Er legt sich klar über die Farbschicht, nimmt den Abrieb auf und wirft dabei deutlich mehr Licht zurück als ein matter Film. Im Betrieb hat er zwei Rollen: fertiges Finish für Möbel, Taschen und Zierteile — und Glanz-Pol beim Anmischen des Glanzgrads.

    • Glanz zugeben ist leichter als Glanz wegnehmen. Ein Drittel glänzender Top Coat auf zwei Drittel mattem ergibt das seidenmatte Finish, das die meisten Innenräume ab Werk tragen. Der Weg zurück existiert praktisch nicht: Eine fertig glänzende Fläche wieder herunterzuholen heißt anschleifen und neu versiegeln, nicht nachbessern.
    • Der Glanzgrad ist ein Messwert, keine Geschmacksfrage. Gemessen wird in Glanzeinheiten im 60-Grad-Winkel — ein matter Film streut das Licht diffus und bleibt unter zehn Einheiten, ein glänzender wirft es gerichtet zurück. Praktisch heißt das: Deine Mischung ist reproduzierbar, wenn du sie einmal notiert hast.
    • Zwei Gebinde für zwei Arbeitsweisen. Die 250 ml decken die einzelne Tasche, ein Paar Schuhe, eine Zierblende oder die Glanzkorrektur einer angemischten Charge ab, ohne dass eine angebrochene Flasche im Regal altert. Die 1000 ml / 1 Liter sind die Größe für Möbelgarnituren und für Betriebe, die regelmäßig mit der Spritzpistole versiegeln.

    Praxistipp von Detailing1: Nass glänzt jeder Top Coat. Das ist der Grund, warum so viele Glanzgrade danebengehen: Der frisch gesprühte Film steht spiegelnd auf der Fläche, sieht perfekt aus — und zieht beim Trocknen matter auf, weil die Mattierungspartikel erst an die Oberfläche kommen, wenn das Wasser raus ist. Wer die Mischung im nassen Zustand beurteilt, mischt jedes Mal zu wenig Glanz ein und wundert sich am nächsten Morgen. Deshalb: Mischung ansetzen, einen Probesprühstoß auf ein Stück Restleder oder ein Blech legen, mit dem Föhn durchtrocknen und erst dann neben die Originalfläche halten. Zehn Minuten, die dir den zweiten Aufbau ersparen.


    Glanz gehört auf Möbel und Zierteile, nicht auf jeden Sitz

    Autoleder verlässt das Werk fast immer matt bis seidenmatt. Wer eine gefärbte Sitzfläche glänzend abschließt, bekommt keine Aufwertung, sondern einen Fremdkörper im Innenraum.

    Das ist der häufigste Denkfehler beim Finish: Glanz wirkt auf einer frisch gefärbten Probefläche hochwertig, im eingebauten Zustand aber verrät er die Reparatur sofort. Das Auge vergleicht die Sitzwange mit der Rückbank daneben, und es erkennt einen Unterschied in der Lichtbrechung schneller als eine Farbabweichung von mehreren Nuancen. Eine Fläche, die anders spiegelt als ihre Nachbarn, fällt selbst dann auf, wenn der Farbton exakt sitzt.

    Auf Möbelleder, Taschen, Schuhen, Gürteln, Etuis und dekorativen Interieurteilen dreht sich diese Logik um. Dort ist Glanz ein Gestaltungsmerkmal und war es oft schon vor der Reparatur: Ein glänzendes Sofa-Leder oder eine polierte Ledertasche braucht am Ende genau die Tiefe zurück, die die alte Zurichtung — so heißt die lackähnliche Deck- und Schutzschicht auf pigmentiertem Glattleder — vor dem Anschleifen hatte. Übersetzt: Du stellst nicht Glanz her, du stellst ihn wieder her.

    Zwischen beiden Welten liegt der Fall, der bei uns am häufigsten anfragt: das Auto mit seidenmattem Serienleder. Dafür wird COLOURLOCK "Top Coat" (Glossy) nicht als fertiges Finish gebraucht, sondern als Zutat. Er hebt den Glanzgrad einer matten Basis genau so weit an, dass die reparierte Fläche mit der Umgebung verschmilzt — und das ist im Alltag seine mit Abstand wichtigste Aufgabe.

    Glänzend heißt reflektierend, hochglänzend heißt spiegelnd

    Die beiden Stufen werden ständig verwechselt, und die Verwechslung kostet Material. Glossy vertieft die Farbe, High Gloss macht aus dem Leder eine Spiegelfläche.

    COLOURLOCK "Top Coat" (Glossy) erzeugt ein sattes, gerichtetes Reflexionsbild: Die Farbe wirkt tiefer und gesättigter, Kanten und Narbenbild bleiben aber sichtbar. Das ist der Glanz, den ein hochwertiges Möbelleder oder eine gepflegte Lederjacke trägt. Der Top Coat Hochglanz von COLOURLOCK geht eine Stufe weiter: COLOURLOCK "Top Coat" (High Gloss) glättet die Oberfläche optisch so weit, dass sich die Umgebung darin abbildet — Lackleder-Optik, wie man sie von Tanzschuhen, Designermöbeln und Show-Interieurs kennt.

    Die Stufe darunter ist im Alltag die robustere Wahl, und das hat nichts mit Vorsicht zu tun. Je höher der Glanz, desto gnadenloser zeigt der Film jede Unregelmäßigkeit darunter: Staubeinschluss, Schleifriefe, Nase, ungleichmäßiger Farbauftrag. Auf schwarzem Leder kommt bei dick aufgetragenem Hochglanz zusätzlich ein leichter Grauschleier ins Spiel, den Profis mit einem kleinen Anteil schwarzer Anilinfarbe im Lack wegnehmen. Glossy verlangt diesen Zusatzschritt nicht.

    Beide Stufen teilen sich denselben Unterbau. Der Glanz sitzt ausschließlich in der klaren Schlussschicht — die Farbe darunter ist bei matt, glänzend und hochglänzend identisch. Wer sich also zwischen den Stufen nicht entscheiden kann, entscheidet nichts Grundsätzliches: Der komplette Aufbau bis zur letzten Farbschicht bleibt gleich, gewechselt wird erst ganz am Schluss.

    Profis kaufen den Glanzgrad nicht, sie mischen ihn

    In der Lederinstandsetzung ist der Glanzgrad ein Mischungsverhältnis. Matt und glänzend sind die beiden Pole, alles dazwischen entsteht im Becher.

    Die bekannteste Mischung ist das Seidenmatt: ein Drittel glänzender Top Coat, zwei Drittel matter. Genau diese Rezeptur steckt auch in der fertig gemischten Seidenmatt-Stufe des Top Coat & Finish von COLOURLOCK — praktisch für alle, die selten färben. Fachbetriebe arbeiten trotzdem lieber mit den beiden Polen, weil ein Innenraum aus dem Jahr 2012 einen anderen Glanzgrad hat als ein Neuwagen und ein Möbelleder wieder einen anderen. Wer mischt, trifft jede dieser Flächen; wer nur eine Fertigmischung im Regal hat, trifft eine davon.

    Die Richtung ist dabei nicht beliebig. Glanz nach oben zu korrigieren geht in kleinen Schritten und mitten in der Arbeit: ein Schuss Glossy mehr in die Mischung, neue Probefläche, fertig. Der Weg nach unten ist ungleich mühsamer — dafür gibt es zwar den Mattierungszusatz von COLOURLOCK mit COLOURLOCK "Duller", aber eine bereits versiegelte, zu glänzende Fläche musst du anschleifen und komplett neu abschließen. Aus dieser Asymmetrie folgt eine einfache Arbeitsregel: Starte matter, als du es für richtig hältst, und arbeite dich in zwei bis drei Probeflächen nach oben.

    Der letzte Baustein ist der Untergrund selbst. Ein angeschliffenes Altleder nimmt den Top Coat anders an als eine frisch gespachtelte Stelle, und beides reflektiert unterschiedlich. Deshalb gilt die Probefläche nur, wenn sie denselben Aufbau trägt wie die spätere Fläche: dieselbe Grundierung, dieselben Lederfarben von COLOURLOCK, dieselbe Anzahl Schichten. Ein Probesprühstoß auf blankes Blech sagt dir etwas über die Mischung, aber wenig über die fertige Fläche.

    Ein glänzender Film verzeiht keinen Staub und keinen Ansatz

    Glanz ist ein Vergrößerungsglas. Jeder Fehler, den ein matter Film schluckt, steht in einer glänzenden Oberfläche als kleiner Schatten oder Krater.

    Praktisch heißt das zuerst: Sauberkeit vor Technik. Der Raum sollte staubarm sein, die Fläche vor dem Abschluss abgeblasen und mit einem Staubbindetuch abgenommen, die Farbschicht vollständig durchgetrocknet. Ein sanfter Zwischenschliff mit feinem Pad kappt Nasen und Einschlüsse aus dem Farbaufbau — auf einer matten Fläche optional, unter einem glänzenden Film der Unterschied zwischen sauber und billig.

    Beim Sprühen selbst zählt der Ansatz. Glänzende Filme zeichnen Überlappungen deutlicher nach als matte, deshalb wird nass in nass gearbeitet: gleichmäßiger Abstand, konstantes Tempo, ein bis zwei feine Kreuzgänge, keine Korrektur auf einem antrocknenden Film. Wer eine Stelle nachbessert, die schon anzieht, hinterlässt einen sichtbaren Rand — und der Rand glänzt anders als die Fläche. Der klassische Reflex, mehr Material aufzulegen, damit es glänzender wird, führt dabei zuverlässig in die Nase oder den Läufer; bei senkrechten Flächen hilft eher ein Verdicker als mehr Druck an der Pistole.

    Ohne Vernetzer von COLOURLOCK bleibt der schönste Glanzfilm weich. Ein bis zwei Prozent frisch eingerührt — ein Prozent für Möbelleder, zwei für stark beanspruchte Flächen — knüpfen die Polymerketten quer zueinander fest und machen aus einem trocknenden Film ein geschlossenes Netz. Übersetzt: Die Fläche übersteht später feuchten Abrieb und Lederreiniger, statt beim ersten Reinigungsdurchgang anzulösen. Thermisch ist der Film nach Minuten trocken, chemisch fertig erst nach 24 bis 48 Stunden — und in dieser Zeit gehört kein Körpergewicht darauf.

    Aus unserer Praxis kommt der Hinweis, der am wenigsten technisch klingt und am meisten rettet: Plane den Abschluss auf den Anfang eines freien Tages. Wir sehen regelmäßig Arbeiten, bei denen Entfetten, Färben und Versiegeln in einen Abend gepresst wurden — und die glänzende Schlussschicht ist genau die Schicht, der man die Hektik am Ende ansieht.

    Wo der glänzende Top Coat an seine Grenzen kommt

    Ein Top Coat ist eine filmbildende Schicht mit klaren Rändern. Drei davon solltest du kennen, bevor du die Pistole ansetzt.

    Die erste ist das Substrat. Glossy gehört auf pigmentiertes Glattleder und auf Kunstleder mit passender Grundierung — also auf Material, das ohnehin eine Deckschicht trägt. Offenporige Anilinleder, Nubuk, Velours und Alcantara leben von einer saugenden, matten Oberfläche; ein glänzender Lackfilm nimmt ihnen genau das und macht aus weichem Leder ein steifes, plastikartig wirkendes Material. Diese Substrate haben eigene, filmlose Wege im Sortiment, und die führen nicht über den Top Coat.

    Die zweite Grenze ist sicherheitsrelevant und nicht verhandelbar. Sitzflanken moderner Fahrzeuge führen die Sollbruchnaht des Seitenairbags, und diese Naht muss im Ernstfall aufreißen. Farb- und Lackschichten dürfen sie weder versteifen noch verkleben. Sitzt dein Schaden auf oder direkt neben dieser Naht, ist das kein Fall für Chemie aus der Flasche, sondern für einen Sattlerfachbetrieb mit Sachkundenachweis für pyrotechnische Rückhaltesysteme.

    Die dritte Grenze ist die ehrlichste: Der Top Coat trifft keinen Farbton. Er vertieft, was da ist, und macht eine leichte Abweichung im Zweifel deutlicher, weil mehr Licht zurückkommt. Wir sehen häufig Anfragen, bei denen der Glanz als Ursache für eine sichtbare Reparaturstelle vermutet wird, obwohl der Ton daneben liegt — oder umgekehrt. Beides zusammen trifft man nur mit einer Probefläche im Tageslicht, und bei gealtertem Leder nur mit einem angepassten, nicht mit einem originalen Farbton.

    Bleibt der Rückweg, nach dem am häufigsten gefragt wird: Eine Fläche, die nach dem Färben zu glänzend geworden ist, lässt sich nicht wegpolieren und nicht mattputzen. Sie wird angeschliffen und mit einem matteren Abschluss neu versiegelt — dieselbe Arbeit noch einmal. Genau deshalb entscheidet sich der Glanzgrad an der getrockneten Probefläche und nicht an der fertigen Sitzwange — sie ist die günstigste Versicherung der ganzen Strecke.

    Wann Glossy in deinen Warenkorb gehört

    Die Entscheidung hängt an der Fläche daneben, nicht am Wunschbild. Was du triffst, ist der Glanzgrad der Umgebung — alles andere ist Geschmack am falschen Ort.

    Wenn du Möbelleder, Taschen, Schuhe, Etuis oder dekorative Zierteile abschließt, die vorher glänzten, ist COLOURLOCK "Top Coat" (Glossy) das fertige Finish. Wenn du im Auto arbeitest und die Umgebung seidenmatt ist, kaufst du Glossy als Mischpartner zum Top Coat matt von COLOURLOCK — dann brauchst du beide Flaschen, nicht eine. Und wenn du echte Lackleder-Optik willst, in der sich die Umgebung spiegelt, greifst du eine Stufe höher zum Hochglanz.

    Zwei Zusätze machen aus dem Glanz ein fertiges Finish. Die Griff-Zusätze Soft & Wax Slip von COLOURLOCK setzen sich in die Oberfläche des Films und senken den Reibwert: COLOURLOCK "Soft Slip" macht ihn samtig, COLOURLOCK "Wax Slip" wachsig-glatt. Dahinter steckt mehr als Haptik — eine zu griffige Lackoberfläche bleibt an Kleidung minimal haften und löst sich ruckartig, und genau daraus entsteht das Knarzen beim Rangieren. Im Alltag merkst du davon nur, dass die Fläche leise bleibt und sich nicht klebrig anfühlt.

    Beim Gebinde entscheidet die Rolle, nicht die Fläche. Wer Glossy als Mischpartner einsetzt, verbraucht pro Auftrag wenig und ist mit 250 ml lange versorgt. Wer ganze Möbelgarnituren glänzend abschließt, arbeitet mit 1000 ml / 1 Liter wirtschaftlicher. Die vollständige Strecke davor — entfetten, grundieren, füllen, färben — findest du unter Färben & Finish von COLOURLOCK, alle Glanzstufen nebeneinander im Top Coat & Finish von COLOURLOCK.

    Und der Handgriff, der den zweiten Auftrag in zwei Jahren rettet, dauert eine halbe Minute: Notier dein Mischungsverhältnis mit Datum auf einem Klebeband an der Flasche. Der Farbton lässt sich später nachmessen, der Glanzgrad nicht — er steckt in einem Verhältnis, an das sich niemand erinnert. Wer ihn aufgeschrieben hat, setzt die Arbeit von damals einfach fort, statt sie neu zu erraten.

    Zu viel Auswahl? Lass dir bei Top Coat glänzend von COLOURLOCK helfen: