FLEX
"PE 2 18-EC" Akku-Rotationspolierer Ø150mm (18V)
Kabellose Profi-Rotationspoliermaschine für maximale Lackkorrektur
PE 2 18-EC Set "534654" (2× Akku "532733" + 1× Ladegerät "532280") und PE 2 18-EC C "534653" (Ohne Akku / Ladegerät)NachbestelltAb 419,82€505,44€Inhalt: 1 StückGrundpreis (419,82€ / Stück)Nicht verfügbarFLEX
"XFE 2 15 18-EC" 15mm Akku-Exzenterpolierer mit Freilauf Ø150mm (18V)
Akku-Exzenterpolierer für perfektes Profi-Lackfinish.
XFE 2 15 18-EC Set "534662" (2× Akku "532733" + 1× Ladegerät "532280") und XFE 2 15 18-EC C "534661" (Ohne Akku / Ladegerät)Auf Lager (3 Stück)Ab 406,05€489,06€Inhalt: 1 StückGrundpreis (406,05€ / Stück)Nicht verfügbarFLEX
"XFE 2 15 14-EC C" 15mm Exzenterpolierer mit Freilauf Ø150mm
Profi Exzenterpolierer für hologrammfreies Finish
XFE 2 15 14-EC C "532987"NachbestelltAb 403,10€485,55€Inhalt: 1 StückGrundpreis (403,10€ / Stück)Nicht verfügbarFLEX
"PXE 80 12-EC" Akku-Exzenterpolierer Ø80mm (12V)
Akkupolierer 12V Ø80mm mit wechselbarem DT Adapter
PXE 80 12-EC "532267" (Ohne Akku / Ladegerät) und PXE 80 12-EC/2.5 Set "532268" (2× Akku "532290" + 1× Ladegerät "532280" + L-BOXX® mit Grundausstattung)NachbestelltAb 279,63€Inhalt: 1 StückGrundpreis (279,63€ / Stück)Nicht verfügbarFLEX
"PE 2 14-EC C" Rotationspolierer Ø150mm
Professioneller Rotationspolierer für maximale Lackkorrektur
PE 2 14-EC C "532985"Begrenzter Vorrat (2 Stück)Ab 445,37€537,03€Inhalt: 1 StückGrundpreis (445,37€ / Stück)Nicht verfügbarFLEX
"XCE 2 8 18-EC" 8mm Akku-Exzenterpolierer mit Zwangsrotation Ø150mm (18V)
Akku-Zwangsexzenter für effiziente Profi-Lackkorrektur
XCE 2 8 18-EC Set "534658" (2× Akku "532733" + 1× Ladegerät "532280") und XCE 2 8 18-EC C "534657" (Ohne Akku / Ladegerät)NachbestelltAb 400,15€482,04€Inhalt: 1 StückGrundpreis (400,15€ / Stück)Nicht verfügbarFLEX
"XCE 2 8 14-EC C" 8mm Exzenterpolierer mit Zwangsrotation Ø150mm
Zwangsexzenter-Polierer für präzise Lackkorrektur
XCE 2 8 14-EC C "532986"Auf Lager (1 Stück)Ab 403,10€485,55€Inhalt: 1 StückGrundpreis (403,10€ / Stück)Nicht verfügbar
Alle Poliermaschinen von FLEX – das richtige Werkzeug für jeden Polierschritt
Welche FLEX Poliermaschine passt zu deiner Arbeitsweise? Von der rotativen Defektkorrektur über den schnellen One-Step-Cut bis zum hologrammfreien Finish – FLEX bietet für jeden Polierschritt eine spezialisierte Maschine mit bürstenlosem Motor, konstanter Drehzahl und durchdachter Ergonomie.
Poliermaschinen von FLEX bilden ein durchdachtes System, das drei grundlegend verschiedene Antriebstechnologien in einer einheitlichen Plattform vereint. Statt eine Maschine für alles zu bauen, hat FLEX für jede Phase der Lackkorrektur ein eigenes Werkzeug entwickelt – und genau das macht den Unterschied im professionellen Einsatz. Bei Detailing1 findest du alle aktuellen FLEX Poliermaschinen, jeweils als kabelgebundene und als Akku-Variante. Das Sortiment umfasst insgesamt sechs Maschinen, die zusammen das komplette Spektrum moderner Lackbearbeitung abdecken – von der aggressiven Defektkorrektur mit dem Rotationspolierer über die effiziente One-Step-Politur mit dem Zwangs-Exzenter bis zum perfekten Hochglanzfinish mit dem Freilauf-Exzenter.
Was diese Maschinenpalette auszeichnet, ist nicht nur die technische Vielfalt, sondern die Konsequenz des Systemgedankens. Alle sechs Maschinen teilen dieselbe bürstenlose EC-Motortechnologie mit elektronischer Drehzahlkonstanthaltung. Die drei Akku-Modelle nutzen die identische 18V-Akkuplattform – ein Akkusatz versorgt alle Maschinen. Und die Bedienphilosophie ist einheitlich: Wer eine FLEX Poliermaschine bedienen kann, findet sich auf jeder anderen sofort zurecht. Diese Plattformstrategie spart dir Zeit bei der Einarbeitung, Geld bei der Akkubeschaffung und Platz im Werkzeugkoffer. Und sie bedeutet auch: Wenn du mit einer Maschine anfängst und später aufrüstest, bleibt dein gesamtes Zubehör – Stützteller, Pads, Polituren und Akkus – kompatibel. Du baust auf dem auf, was du bereits hast, statt bei jedem neuen Werkzeug von vorne anzufangen.
- Sechs Maschinen, drei Antriebskonzepte. Zwei Rotationspolierer für maximalen Abtrag, zwei freilaufende Exzenter für sicheres Finishing und zwei zwangsangetriebene Exzenter als kraftvolle Allrounder – jedes Konzept als Kabel- und Akku-Version. Damit deckst du jede Polieraufgabe ab, ohne zwischen verschiedenen Herstellern oder Plattformen wechseln zu müssen. Das ist kein Luxus, sondern praktische Effizienz im Werkstattalltag.
- EC-Motoren in jeder Maschine. Alle FLEX Poliermaschinen arbeiten mit bürstenlosen Motoren und elektronischer Drehzahlkonstanthaltung. In der Praxis heißt das: Die eingestellte Drehzahl bleibt auch unter Druck stabil – ein entscheidender Faktor für gleichmäßigen Abtrag und ein sauberes Polierbild. Bürstenlose Motoren verschleißen weniger, laufen leiser und setzen die verfügbare Energie effizienter um als herkömmliche Bürstenmotoren. Im Dauereinsatz macht sich das in der Laufruhe, der Temperaturentwicklung und der Lebensdauer bemerkbar.
- Einheitliche Akku-Plattform. Die drei Akku-Maschinen nutzen dasselbe FLEX 18V-System. Wer bereits einen Akku besitzt, kann ihn zwischen Rotationspolierer, Freilauf-Exzenter und Zwangs-Exzenter wechseln – ohne Zusatzinvestition in weitere Akkus. Diese Plattformstrategie kennt man von professionellen Akku-Werkzeugsystemen, und sie spart langfristig erhebliche Kosten.
Praxistipp von Detailing1: Die meisten Profis arbeiten mit einer Zwei-Maschinen-Strategie: Ein XCE 2 8 14-EC C für den Cut und ein XFE 2 15 14-EC C für das Finish. Damit sparst du dir ständige Pad-Wechsel und bist bei 90 Prozent aller Fahrzeuge in zwei Durchgängen fertig. Reserviere den Rotationspolierer für die wirklich schweren Fälle – er wird seltener gebraucht, als man denkt.
Rotationspolierer von FLEX – maximaler Abtrag für schwere Defekte
Die FLEX Rotationspolierer der PE-Baureihe erzeugen eine reine Drehbewegung ohne exzentrische Komponente. Diese direkte Kraftübertragung liefert den höchsten Materialabtrag aller Maschinentypen – genau das, was du brauchst, wenn du tiefe Kratzer, starke Verwitterung, Orangenhaut oder Nasslackfehler korrigieren musst. Der PE 2 14-EC C als kabelgebundenes Modell ist dabei das Arbeitstier für die Werkstatt, während der PE 2 18-EC dieselbe Leistung kabellos liefert.
Rotatives Polieren funktioniert grundlegend anders als exzentrisches: Der Polierteller dreht sich auf einer festen Achse, ohne Schwingbewegung. Die gesamte Motorleistung wird direkt in Reibung auf der Lackoberfläche umgesetzt. Dadurch entsteht mehr Hitze und mehr Abtrag als bei jeder anderen Poliermethode. Im professionellen Einsatz ist diese Hitze kein Problem, sondern Teil des Prozesses – der thermoplastische Effekt füllt Kratzer und glättet die Oberfläche. Allerdings erfordert das Erfahrung in der Maschinenführung: Zu viel Druck oder eine falsche Drehzahl erzeugen Hologramme, die in einem zweiten Durchgang mit dem Exzenter nachbearbeitet werden müssen.
Typische Einsatzgebiete für den FLEX Rotationspolierer: tiefe Einzelkratzer und Schleifspuren ab P1500, starke Lackverwitterung mit rauer Oberfläche, Orangenhaut und Lacknebel nach Neulackierung sowie Politurarbeiten auf extremen Hartlacken, die auf Exzenter kaum reagieren. In der Lackiererei und im Smart-Repair ist der Rotationspolierer praktisch unverzichtbar, weil dort regelmäßig Nasslackfehler korrigiert werden müssen, die nur mit direktem rotativem Abtrag zu beseitigen sind.
Ein wichtiger Hinweis zur Praxis: Der Rotationspolierer ist kein Anfängerwerkzeug. Die direkte Drehbewegung erfordert eine gleichmäßige Maschinenführung und ein Gespür für den richtigen Anpressdruck. Zu viel Druck an einer Stelle kann den Klarlack lokal überhitzen und im schlimmsten Fall durchpolieren. Wer zum ersten Mal zur Rotationsmaschine greift, sollte an einem Übungspanel trainieren, bis die Handhabung sicher sitzt. In erfahrenen Händen ist der Rotationspolierer aber das effektivste Werkzeug im Sortiment – kein anderer Maschinentyp schafft in derselben Zeit denselben Abtrag.
Exzenterpolierer von FLEX – Freilauf und Zwangsantrieb im Vergleich
Der größte Teil der professionellen Polierarbeit findet heute auf Exzenterpolierern statt. FLEX bietet hier zwei klar unterschiedliche Konzepte, die für verschiedene Aufgaben optimiert sind.
Die XFE-Baureihe mit Freilauf arbeitet besonders gleichmäßig und sicher. Der Polierteller ist frei drehbar gelagert und dreht sich nur durch die Reibung zwischen Pad und Lack mit der exzentrischen Schwingbewegung. Sobald du zu stark drückst, stoppt die Drehung – nur die Schwingung bleibt erhalten. Mit 15 mm Hub erzeugen die FLEX XFE-Maschinen genug Bewegung für effektives Polieren und sind gleichzeitig die fehlerverzeihendste Variante im Sortiment. Der große Schwingkreis bedeutet auch: mehr bearbeitete Fläche pro Umdrehung, gleichmäßigere Wärmeverteilung und schnellere Ergebnisse als bei Exzentern mit kleinerem Hub. Genau deshalb ist die XFE-Baureihe sowohl für Einsteiger als auch als Finish-Maschine für erfahrene Profis die richtige Wahl.
Die XCE-Baureihe mit Zwangsrotation geht einen entscheidenden Schritt weiter: Hier wird die Drehbewegung des Tellers durch ein mechanisches Getriebe erzwungen, sodass der Hub auch unter Last konstant bleibt. Der Teller dreht immer – unabhängig davon, wie stark du aufdrückst. Das Ergebnis ist ein deutlich höherer Abtrag als beim Freilauf-Exzenter, bei gleichzeitig geringerem Hologrammrisiko als beim Rotationspolierer. Der 8-mm-Hub der XCE-Maschinen ist bewusst kompakter gewählt als beim XFE, um die Vibrationen zu reduzieren, die bei erzwungener Drehung entstehen, und ein direkteres Arbeitsgefühl zu ermöglichen. Dieser Sweet Spot zwischen Abtrag und Kontrolle macht den Zwangs-Exzenter zur effizientesten Maschine für One-Step-Polituren und schnelle Defektkorrektur im Profi-Alltag.
In der Praxis ergänzen sich beide Exzenter-Konzepte hervorragend: Der XCE übernimmt den Cut und die eigentliche Defektkorrektur, der XFE liefert im letzten Durchgang das hologrammfreie Finish. Diese Zwei-Maschinen-Strategie ist der Workflow, den wir bei den meisten erfolgreichen Aufbereitungsbetrieben beobachten – und sie ist mit FLEX Maschinen besonders effizient umzusetzen, weil beide Exzenter die gleichen Stützteller, Pads und Polituren nutzen.
Ein Aspekt, der bei der Wahl zwischen Freilauf und Zwangsantrieb häufig übersehen wird, ist die Vibrations- und Geräuschcharakteristik. Freilaufende Exzenter arbeiten besonders ruhig und gleichmäßig – die fehlende mechanische Kopplung des Tellers sorgt für weniger Vibrationen in der Hand. Zwangsangetriebene Exzenter erzeugen durch das Getriebe etwas mehr spürbare Vibration und ein leises Getriebelaufgeräusch. Bei FLEX sind diese Effekte durch die sorgfältige Konstruktion und Auswuchtung auf ein Minimum reduziert, aber sie sind vorhanden. Bei langen Poliersessions (4+ Stunden) kann dieser Unterschied in der Handermüdung spürbar werden – ein weiterer Grund, warum viele Profis nicht den ganzen Tag mit dem Zwangs-Exzenter arbeiten, sondern zum Finish auf den ruhigeren Freilauf-Exzenter wechseln.
Kabel gegen Akku – Entscheidungshilfe für dein Setup
Jede FLEX Poliermaschine existiert in zwei Varianten: kabelgebunden mit dem Kürzel „14-EC C" und kabellos mit dem Kürzel „18-EC". Beide Varianten nutzen identische bürstenlose Motoren und elektronische Drehzahlregelung – der Unterschied liegt ausschließlich in der Stromversorgung und den damit verbundenen Vor- und Nachteilen.
Die kabelgebundenen Modelle bieten unbegrenzte Laufzeit und ein geringfügig niedrigeres Gewicht, weil der Akku entfällt. In der stationären Werkstatt, wo Steckdosen verfügbar sind und Maschinen den ganzen Tag laufen, bleibt das Kabel die pragmatische Wahl. Es gibt keinen Akku, der leer wird, kein Warten auf die Ladung und kein Nachdenken über den Ladestand. Für Betriebe mit festem Standort und mehreren Polierstationen sind Kabelmaschinen die wirtschaftlichere Option, weil die Anschaffungskosten für Akkus und Ladegeräte entfallen.
Die Akku-Modelle eignen sich besonders für mobile Aufbereitung, Messearbeit und überall dort, wo Kabelmanagement den Workflow stört oder unmöglich ist. Die 18V-Plattform von FLEX liefert genug Leistung für mehrere komplette Polierdurchgänge pro Akkuladung, und der bürstenlose Motor sorgt für effiziente Energienutzung. Wer zwischen mehreren Maschinen wechselt, profitiert vom einheitlichen Akkusystem: Ein Satz Akkus versorgt alle drei Maschinentypen. Die Investition in gute 18V-Akkus mit hoher Kapazität (5,0 Ah oder mehr) zahlt sich dabei schnell aus, weil sie längere Arbeitsintervalle ohne Unterbrechung ermöglichen.
Ein Punkt, der oft vergessen wird: Auch in der Werkstatt kann die Akku-Version Vorteile bieten. Wenn du ein Fahrzeug auf dem Hof polierst, weil es nicht in die Halle passt, oder wenn du zwischen verschiedenen Arbeitsbereichen wechselst, ist die kabellose Maschine deutlich praktischer. Viele Profis nutzen deshalb ein gemischtes Setup: Kabelmaschinen als stationäre Hauptgeräte und eine oder zwei Akku-Maschinen für flexible Einsätze.
Zur Akku-Laufzeit: Die tatsächliche Polierzeit pro Ladung hängt von mehreren Faktoren ab – dem Anpressdruck, der gewählten Drehzahl und der Härte des Polierpads. In der Praxis reicht ein 5,0-Ah-Akku für mehrere große Panels (Motorhaube, Dach, Seitenteil), bevor die Kapazität erschöpft ist. Mit zwei Akkus und einem Schnellladegerät kannst du praktisch unterbrechungsfrei arbeiten, weil der eine Akku lädt, während du mit dem anderen polierst. Dieses Rotationsprinzip hat sich im mobilen Aufbereitungsalltag bewährt und funktioniert mit allen drei FLEX Akku-Maschinentypen identisch.
Die richtige FLEX Poliermaschine für dein Einsatzprofil
Die Wahl der richtigen Maschine beginnt mit einer ehrlichen Einschätzung deiner Anforderungen. Nicht jeder braucht alle sechs Maschinen – aber fast jeder profitiert davon, mehr als eine zu besitzen. Hier ist unsere Empfehlung nach Einsatzprofil:
Für Einsteiger ist der Freilauf-Exzenter XFE 2 15 14-EC C der beste Startpunkt. Die Maschine verzeiht Fehler, liefert sichtbare Ergebnisse und gibt dir die Zeit, deine Technik zu entwickeln. Du kannst mit dieser einen Maschine ein komplettes Fahrzeug aufbereiten – von der Swirl-Entfernung bis zum Wachsauftrag. Der 15-mm-Hub sorgt für genügend Polierleistung, um auch mittlere Defekte anzugehen. Erst wenn du an die Grenzen des Freilauf-Exzenters stößt – also bei Defekten, die trotz mehrerer Durchgänge nicht verschwinden –, lohnt sich die Ergänzung um einen aggressiveren Maschinentyp.
Professionelle Aufbereiter, die täglich polieren und Effizienz brauchen, bauen ihr Setup um den Zwangs-Exzenter XCE 2 8 14-EC C als Hauptmaschine auf. Der Zwangsantrieb spart bei One-Step-Polituren pro Fahrzeug deutlich Zeit, weil weniger Durchgänge nötig sind und der Abtrag konstant bleibt. Der Freilauf-Exzenter XFE dient dann als Finish-Maschine für den letzten Durchgang – besonders auf dunklen und empfindlichen Lacken, wo jede Poliermarkierung sichtbar ist.
Wer regelmäßig schwere Defektkorrektur macht – etwa in der Lackiererei, im Smart-Repair oder bei der Aufbereitung stark verwitterter Gebrauchtfahrzeuge – braucht zusätzlich den Rotationspolierer PE 2 14-EC C. Er kommt vielleicht nur bei jedem fünften Fahrzeug zum Einsatz, aber in diesen Situationen ist er unersetzlich. Ohne Rotationspolierer bleibst du bei bestimmten Defekten stecken – egal wie lange du mit dem Exzenter arbeitest. Die drei-Maschinen-Strategie (Rotationspolierer plus Zwangs-Exzenter plus Freilauf-Exzenter) ist das Setup, das maximale Flexibilität für jede Polieraufgabe bietet.
Auch der Anwendungsbereich spielt eine Rolle bei der Maschinenauswahl. Wer hauptsächlich Neuwagen und junge Gebrauchte aufbereitet, kommt oft mit einem Freilauf-Exzenter allein aus – die typischen Swirls und leichten Waschkratzer verschwinden mit dem XFE zuverlässig. Wer dagegen Oldtimer mit empfindlichen Einschichtlacken bearbeitet, schätzt die sanfte Arbeitsweise des Freilauf-Exzenters ebenfalls. Schwere Gebrauchtfahrzeuge mit jahrelanger Vernachlässigung erfordern dagegen den Zwangs-Exzenter oder Rotationspolierer. Je breiter dein Kundenspektrum, desto mehr Maschinentypen wirst du im Alltag brauchen.
Mobile Aufbereiter, die kabellos arbeiten wollen, wählen die Akku-Versionen: XCE 2 8 18-EC für den Cut und XFE 2 15 18-EC für das Finish. Diese Kombination deckt den Großteil aller Polieraufgaben ab – komplett ohne Kabel und mit einem einzigen Akkutyp. Für den mobilen Einsatz empfehlen wir mindestens zwei Akkupacks mit hoher Kapazität, damit du ohne Ladepause durcharbeiten kannst.
Ein letzter Gedanke zur Maschinenauswahl: Starte lieber mit einer guten Maschine und lerne sie gründlich kennen, als dir sofort drei Maschinen zu kaufen und keine davon richtig zu beherrschen. Der Freilauf-Exzenter ist die vielseitigste Einstiegsmaschine, weil er sowohl Defektkorrektur mit Einschränkungen als auch Finishing abdeckt. Sobald du merkst, dass du regelmäßig an die Leistungsgrenzen des Freilaufs stößt, ist der Zeitpunkt für den Zwangs-Exzenter gekommen. Und der Rotationspolierer kommt erst ins Spiel, wenn auch der Zwangs-Exzenter nicht mehr reicht – das ist in der Praxis seltener, als viele denken.
FLEX Poliermaschinen im Marktvergleich – ehrliche Einordnung
Im professionellen Detailing-Markt stehen FLEX Poliermaschinen im direkten Wettbewerb mit Rupes, Liquid Elements und einigen weiteren Herstellern. Jede Marke hat ihre Stärken, und die richtige Wahl hängt von deinen Prioritäten ab.
Rupes ist mit dem BigFoot-System der direkteste Vergleichspartner und genießt besonders im internationalen Detailing einen exzellenten Ruf. Der Rupes LHR21 Mark III mit 21 mm Hub setzt bei freilaufenden Exzentern die Benchmark für Effizienz auf großen Flächen. Wer regelmäßig Transporter, SUVs oder Busse poliert, kann vom größeren Hub durchaus profitieren. FLEX kontert mit der breiteren Antriebsvielfalt: Zwangsangetriebene Exzenter gibt es bei Rupes nicht, und die einheitliche Akkuplattform über alle drei Maschinentypen ist bei FLEX konsequenter umgesetzt. Preislich liegen beide Hersteller auf einem ähnlichen Niveau. Die Entscheidung zwischen FLEX und Rupes hängt also weniger vom Budget ab, sondern davon, ob du Wert auf die größtmögliche Exzenter-Effizienz legst (Rupes 21 mm Hub) oder auf die breiteste Antriebsvielfalt mit einheitlicher Akkuplattform (FLEX).
Liquid Elements positioniert sich preislich deutlich günstiger und bietet mit dem T4000 (Zwangsantrieb), T3000 (Freilauf) und T2000 (Rotation) ebenfalls alle drei Antriebskonzepte an. Für den Einstieg, das gelegentliche Polieren am Wochenende oder als Budget-Option für einen neuen Betrieb sind diese Maschinen eine durchaus brauchbare Alternative. In Sachen Verarbeitungsqualität, Laufruhe, Drehzahlkonstanz unter Last und langfristiger Zuverlässigkeit hat FLEX jedoch spürbare Vorteile. Die Getriebegeräusche sind leiser, die Vibrationsdämpfung ausgefeilter und die Ergonomie bei langen Poliersessions merklich besser. Diese Unterschiede fallen beim gelegentlichen Einsatz kaum auf, werden im professionellen Dauerbetrieb aber schnell zum entscheidenden Faktor für Arbeitsqualität und Ermüdung. Hinzu kommt die Ersatzteilversorgung: Als etablierter deutscher Werkzeughersteller bietet FLEX langfristig verfügbare Ersatzteile und ein Servicenetzwerk, das schnelle Reparaturen ermöglicht. Eine Maschine, die nach zwei Jahren nicht mehr reparierbar ist, rechnet sich am Ende nicht – auch wenn der Kaufpreis niedriger war.
Unser Rat: Wenn du professionell arbeitest, täglich polierst und ein System suchst, das Rotation, Freilauf und Zwangsantrieb mit einheitlicher Akku-Plattform verbindet, ist FLEX die durchdachteste Wahl am Markt. Das Gesamtpaket aus sechs Maschinen, abgestimmten Pads und Polituren, zuverlässiger Ersatzteilversorgung und deutschem Service-Netzwerk macht FLEX zu einer Investition, die sich über Jahre bezahlt macht. Wer nur gelegentlich poliert und ein begrenztes Budget hat, findet bei Liquid Elements einen brauchbaren Einstieg – wer aber Werkzeug für den professionellen Dauereinsatz sucht und langfristig kalkuliert, trifft mit FLEX die solidere Entscheidung. Das Wichtigste bei der Wahl deiner Poliermaschine ist am Ende nicht die Marke auf dem Gehäuse, sondern ob das Werkzeug zu deinem Workflow passt, zuverlässig funktioniert und dir über Jahre treue Dienste leistet. FLEX erfüllt alle drei Kriterien – und das ist der Grund, warum wir diese Maschinen bei Detailing1 im Sortiment führen und aus eigener Erfahrung empfehlen können.