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Vorbehandlung & Ausbesserung von COLOURLOCK

(3 produits)
Die Vorbehandlung und Ausbesserung von COLOURLOCK deckt die Schritte vor Kleber, Füllstoff und Lederfarbe ab: ein wasserlöslicher Rückfetter, der trockene Fasern auffüttert und die Fläche farbbereit hält, ein Weichmacher aus reinem Öl, der die erstarrten Fasern in altem, verhärtetem Leder löst, und eine Politur für helle Kratzer in Anilin-, Fett-, Öl- und Nubukleder. Entwickelt aus der Lederreparatur-Praxis, heute unter dem Dach von Koch-Chemie.

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  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Licker Oil" nourrissant pour préparer le cuir avant réparation professionnelle

    Rückfetter für optimale Reparaturvorbereitung bei trockenem Leder

    En stock (5× 1000 ml / 1 Liter · 2× 250 ml)
    De 26,92€ 28,12€
    Inhalt: 250mlPrix unitaire (107,68€ / l)
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  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Old Leather Softener" assouplissant pour cuir ancien durci

    Tiefenweichmacher für altes Leder um Geschmeidigkeit zurückgewinnen

    En stock (6× 1000 ml / 1 Liter · 1× 250 ml)
    De 19,35€ 20,53€
    Inhalt: 250mlPrix unitaire (77,40€ / l)
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  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Scratch Away" produit spécial pour enlever les rayures légères en surface dans le cuir

    Kratzer-Entferner mit schnelle optischer Korrektur für Glattleder

    Stock faible (1× 1000 ml / 1 Liter · 3× 100 ml)
    De 35,57€ 37,84€
    Inhalt: 100mlPrix unitaire (355,70€ / l)
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  • Die Leder-Vorbehandlung von COLOURLOCK macht sprödes Leder reparaturfähig

    Was ist die Vorbehandlung und Ausbesserung von COLOURLOCK? Die Produkte, die vor Kleber, Füllstoff und Farbe an der Reihe sind: ein wasserlöslicher Rückfetter, der ausgetrocknete Fasern auffüttert, ein Weichmacher, der die erstarrten Fasern in jahrzehntealtem Leder wieder löst, und eine Politur, die helle Kratzer aus offenporigem Leder holt, ganz ohne Farbe.


    Die Leder-Vorbehandlung von COLOURLOCK ist die Gruppe, die vor jeder Reparatur arbeitet. COLOURLOCK "Licker Oil" fettet trockene Fasern zurück und bleibt wasserlöslich, damit Farbe danach überhaupt haftet. COLOURLOCK "Old Leather Softener" ist reines Öl und löst die verklebten Fasern in altem, verhärtetem Leder. COLOURLOCK "Scratch Away" gehört zur Ausbesserung und poliert helle Kratzer aus Anilin-, Fett-, Öl- und Nubukleder heraus, ohne einen Tropfen Farbe.

    • Der Rückfetter wird angerührt, nicht aufgetragen. Ein Teil COLOURLOCK "Licker Oil" auf vier Teile warmes Wasser ergibt eine milchige Lösung, die tief in die Faser läuft. Das Wasser verdunstet, das Fett bleibt zwischen den Kollagenfasern liegen. Merkst du daran: Die Fläche nimmt danach wasserbasierte Farbe an, statt sie abperlen zu lassen.
    • Weich wird altes Leder über Tage. Der Weichmacher braucht nach jedem Auftrag mindestens 24 Stunden Ruhe bei Raumtemperatur, dazu ein vorsichtiges Bewegen und Kneten der Fläche, damit sich die Fasern lösen. Bis zu drei Durchgänge sind vorgesehen, und ein Liter reicht für ein komplett ausgetrocknetes Fahrzeug-Interieur.
    • Nicht jeder Kratzer braucht Farbe. Auf Anilin-, Fett-, Öl- und Nubukleder ist eine helle Schramme meist kein Materialverlust, sondern verdrängtes Fett. COLOURLOCK "Scratch Away" arbeitet es zurück in die Stelle. Für dich heißt das: kein Anschleifen, kein Farbaufbau, keine Farbtonsuche.

    Praxistipp von Detailing1: Der teuerste Fehler in dieser Gruppe ist, das Öl im Leder zu lassen — und er landet regelmäßig als Rückfrage bei uns. Wer einen ausgehärteten Oldtimer-Sitz mit dem Weichmacher über drei Durchgänge weich gearbeitet hat, ist stolz auf das Ergebnis und trägt die Farbe direkt darauf auf. Zwei Wochen später reibt sie sich an der Einstiegskante wieder ab, weil wasserbasierte Lederfarbe auf einer geölten Fläche keine Haftung findet. Genau deshalb steht in der Herstelleranleitung, dass vor dem Färben erneut entfettet wird. Plane den COLOURLOCK "Degreaser" also fest ein, arbeite ihn an Wange und Einstiegskante eher fünf Minuten zu lang als eine zu kurz, und prüfe danach mit dem Finger: Die Fläche muss stumpf aussehen und minimal kleben.


    Vorbehandeln ist nicht Pflegen, auch wenn beides Öl ist

    Pflegeöl soll im Leder bleiben. Vorbehandlungsöl soll das Leder nur so lange geschmeidig machen, bis Kleber, Füllstoff und Farbe darauf arbeiten können.

    Aus diesem einen Unterschied folgt alles Weitere. Eine Pflege ist der Endzustand: Du trägst sie auf, nimmst den Überschuss ab und lässt das Leder in Ruhe. Eine Vorbehandlung ist ein Zwischenzustand, der wieder verlassen wird. Sie darf das Leder weich machen, sie darf es dunkler machen, und sie muss das nächste Produkt tragen können.

    Deshalb steht COLOURLOCK "Elephant Leather Oil" im Shop unter Pflege für verhärtetes Leder und nicht hier. Es ist für ein Leder gedacht, das so bleiben soll, wie es nach der Behandlung ist. Die Produkte dieser Gruppe sind für ein Leder gedacht, an dem danach noch gearbeitet wird. Gleiche Ausgangslage, zwei verschiedene Ziele.

    Dass COLOURLOCK diese Trennung überhaupt aufmacht, hat mit der Herkunft zu tun. Die Marke entstand 1995 im Lederzentrum und beliefert seitdem Sattler und Aufbereiter, deren Arbeitstag mit rissigen Seitenwangen und pergamentartigen Oldtimer-Sitzen beginnt. Seit Oktober 2023 gehört der Lederspezialist zu Koch-Chemie, die Produktion ist im Lauf von 2024 in Unna zusammengelaufen; im Shop findest du die Linie deshalb unter dem Vendor Koch-Chemie × COLOURLOCK.

    Für deine Kaufentscheidung ist das die brauchbarste Abkürzung, die diese Kategorie hergibt. Kommt danach Farbe, ein Füllstoff oder ein Kleber, greifst du in diese Gruppe. Bleibt das Leder so, wie es ist, greifst du eine Ebene weiter zur Pflege von COLOURLOCK.

    Trocken, hart oder aufgehellt sind drei verschiedene Aufgaben

    Die Gruppe teilt sich nach dem Zustand des Leders auf, nicht nach dem Bauteil, in dem es verbaut ist.

    Der Normalfall vor einer Farbreparatur ist ein Leder, das trocken geworden ist, aber noch trägt. Dafür steht der Rückfetter: COLOURLOCK "Licker Oil" füttert die Faser auf, bevor Schleifpad, Spachtel und Pinsel darauf losgehen, und bleibt wasserlöslich, damit die spätere Farbe nicht auf einem Trennfilm landet. Erhältlich als 250 ml für die einzelne Reparatur und als 1000 ml / 1 Liter für ganze Sitzgarnituren.

    Eine Stufe härter wird es beim Leder-Weichmacher. COLOURLOCK "Old Leather Softener" ist für Leder gemacht, das beim Biegen knackt: Oldtimer-Sitze, Motorradsättel, jahrzehntelang ungenutzte Möbel. Er löst die verklebten, erstarrten Fasern und senkt damit die Bruchgefahr, bevor überhaupt jemand daran zieht. Auch hier gibt es 250 ml und 1000 ml / 1 Liter.

    Der dritte Fall ist der einzige, bei dem danach nichts mehr kommt. Der Leder-Kratzer-Entferner COLOURLOCK "Scratch Away" ist für die hellen Schrammen auf Anilin-, Fett-, Öl- und Nubukleder gebaut, wie sie an Sofakanten, Taschen und offenporigen Sitzen entstehen. Er trägt keine Farbe auf, er poliert. Die 100-ml-Flasche ist für einzelne Stellen gedacht, das Gebinde mit 1000 ml / 1 Liter für laufende Aufbereitung.

    Die Reihenfolge im Regal folgt der Reihenfolge in der Arbeit. Rückfetter und Weichmacher stehen vor der eigentlichen Reparatur, der Kratzer-Entferner steht daneben als eigener, kurzer Weg. Wer weiß, welchen der drei Fälle er vor sich hat, hat die Hälfte der Entscheidung schon getroffen.

    Wasserlöslich oder reines Öl entscheidet, was danach hält

    Der Unterschied zwischen Rückfetter und Weichmacher steht nicht auf dem Etikett. Er steht in der Frage, was nach ihnen kommt.

    COLOURLOCK "Licker Oil" ist wasserlöslich und wird deshalb angerührt: ein Teil Öl auf vier Teile warmes Wasser, bis eine milchige Lösung entsteht. Das Wasser ist hier das Transportmittel — es zieht in die Faserzwischenräume, nimmt die Fettmoleküle mit und verdunstet anschließend. Zurück bleibt Fett dort, wo es die Fasern wieder gegeneinander gleiten lässt. Praktisch bedeutet das: Die Oberfläche bleibt benetzbar, und die wasserbasierte Lederfarbe findet später Halt.

    COLOURLOCK "Old Leather Softener" geht den anderen Weg. Er ist reines Öl, fettet dadurch spürbar stärker und kommt an Fasern heran, die der verdünnte Rückfetter nicht mehr erreicht. Das ist genau der Grund, warum es zwei Produkte gibt und nicht eines: Reparaturmaterial haftet auf einer geölten Fläche schlecht, also braucht der Weichmacher hinterher zwingend den Entfetter, während der Rückfetter direkt in den Farbaufbau übergeben kann.

    COLOURLOCK "Scratch Away" folgt keiner der beiden Logiken. Er fügt dem Leder nichts hinzu, was dort bleiben soll, und er nimmt auch nichts weg. Auf offenporigen Ledern wandern bei einer Schramme die eigenen Fette und Wachse zur Seite, die Stelle hellt auf — dasselbe Prinzip, das denselben Ledern ihren Pull-up-Effekt gibt. Die Politur verteilt sie zurück, bis die Stelle wieder gleich reflektiert.

    Aus diesen Wirkprinzipien folgt eine ehrliche Einordnung: Keines der Produkte ist ein Ersatz für ein anderes. Der Rückfetter macht kein steinhartes Leder biegsam, der Weichmacher macht keine Fläche farbbereit, und die Politur ersetzt weder das eine noch das andere. Sie lösen drei getrennte Aufgaben, die im selben Sitz nebeneinander auftreten können.

    Weich wird altes Leder über Tage, nicht über Minuten

    Beide Öle arbeiten langsam. Wer nach zehn Minuten prüft, hält ein Produkt für wirkungslos, das gerade erst angefangen hat.

    Beim Rückfetter läuft das so: anrühren, die milchige Lösung gleichmäßig auf die gereinigte Fläche geben, einziehen lassen. Zwei Anwendungen reichen in aller Regel. Danach kommt der Teil, den fast alle kürzen wollen — mehrere Tage bei Raumtemperatur, bevor gefärbt oder repariert wird. In dieser Zeit verteilt sich das Fett erst in der Faserstruktur, und genau davon hängt ab, ob das Leder unter dem Schleifpad standhält.

    Der Weichmacher wird mit Schwamm oder weichem Tuch aufgetragen, im Idealfall von der Lederrückseite her, weil dort keine Deckschicht bremst. Danach mindestens 24 Stunden Ruhe bei Raumtemperatur, dann die Fläche vorsichtig bewegen und durchkneten. Bis zu drei solcher Durchgänge sind vorgesehen. Für ein komplett ausgetrocknetes Fahrzeug-Interieur brauchst du dabei nicht mehr als einen Liter.

    Die Politur ist der schnellste Teil der Gruppe: wenig Produkt auf ein weiches Tuch, auf der Lederoberfläche verreiben, den Kratzer vorsichtig kreisförmig auspolieren. Wie bei allen Produkten dieser Gruppe gilt vorher der Test an verdeckter Stelle, etwa an der Sitzunterseite — nicht nur auf Farbe, sondern auch auf den Griff, denn eine Veränderung der Haptik siehst du auf dem Foto nicht.

    Rechne beim ersten Mal mit mehr Kalender als Arbeit. Ein ausgehärteter Sitz aus einem lange stehenden Fahrzeug beschäftigt dich verteilt über eine Woche vielleicht zwei Stunden — der Rest ist Warten. Aus den Anfragen, die uns erreichen, ist genau diese Wartezeit der Punkt, an dem die meisten die Geduld verlieren und zu früh weitermachen. Das ist keine Frage von Können, das gehört zum Ablauf.

    Bei uns scheitert die Ausbesserung öfter am Ledertyp als am Produkt

    Die häufigste Rückfrage zu dieser Gruppe ist nicht, wie man sie anwendet. Sie lautet, warum sie beim eigenen Leder nichts getan hat.

    In den meisten dieser Fälle passt der Ledertyp nicht. COLOURLOCK "Scratch Away" ist laut Hersteller für Anilin-, Fett-, Öl- und Nubukleder gemacht und ausdrücklich nicht für pigmentierte Leder. Der Grund liegt im Mechanismus: Bei einem pigmentierten Glattleder sitzt der Kratzer in der Deckschicht, nicht in wanderndem Fett — dort ist schlicht nichts da, was sich zurückverteilen ließe. Für solche Stellen führt der Weg über Füllstoffe und Lederfarbe.

    Die zweite Grenze betrifft sehr altes Leder. Rückfetten macht die Fasern geschmeidiger. Die verlorene Faserstabilität stellt es nicht wieder her. Ein pergamentartiger Sitz, der beim Biegen knackt, wird nach drei Durchgängen weicher und bleibt trotzdem dünn. Wir haben das an einem Möbelleder aus den Siebzigern gesehen: geschmeidig genug zum Färben, zu schwach für die Sitzfläche. Ist zusätzlich das Trägergewebe durch oder der Schaum gebrochen, gehört das Segment zum Sattler.

    Die dritte Grenze bauen sich viele selbst. Melkfett, Speiseöl und Weichspüler tauchen in jedem Forumsthread zu hartem Leder auf, und wir sehen die Ergebnisse regelmäßig: Fette, die nicht für Leder abgestimmt sind, ziehen unkontrolliert ein, werden mit der Zeit ranzig und hinterlassen einen speckigen Film. Vor einer Farbreparatur ist dieser Film die schlechteste denkbare Ausgangslage, weil er sich nur mit mehreren Entfettungsdurchgängen wieder abtragen lässt.

    Und eine Grenze liegt in der Reihenfolge selbst. Klaffende Risse werden geschlossen, bevor der Weichmacher kommt, nicht danach — sonst arbeitest du Öl in eine offene Bruchkante, an der später der Kleber halten soll. Offenporiges Anilinleder wiederum verlangt vor der Politur einen passenden Reiniger; dafür steht der Anilin- & Nubukreiniger bereit.

    Dein Ledertyp und dein Schaden bestimmen den Einstieg

    Zwei Handgriffe reichen für die Entscheidung: ein Wassertropfen an unauffälliger Stelle und der Fingernagel über der beschädigten Fläche.

    Zieht der Tropfen ein und dunkelt die Stelle ab, hast du offenporiges Leder vor dir. Ist der Schaden dort nur eine helle Schramme, ohne dass der Nagel hängen bleibt, ist COLOURLOCK "Scratch Away" der ganze Aufwand — reinigen, auspolieren, fertig. Perlt der Tropfen ab, ist das Leder beschichtet, und für einen Kratzer beginnt die Arbeit stattdessen bei Füllstoff und Farbe.

    Fühlt sich das Leder trocken und stumpf an und soll danach gefärbt oder repariert werden, ist COLOURLOCK "Licker Oil" der Einstieg. Knackt es beim Biegen oder wirkt es pergamentartig, fängst du eine Stufe früher an und arbeitest es mit COLOURLOCK "Old Leather Softener" über mehrere Tage weich. Ein sprödes Leder, das du ohne diesen Schritt spachtelst, reißt neben der Reparaturstelle wieder ein.

    Danach übernimmt die nächste Station. Entfetten, grundieren, färben, versiegeln — alles dafür steht bei Färben & Finish, das die vorbehandelte Fläche überhaupt erst farbbereit macht. Die übrigen Schritte der Linie, von Kleber bis Spachtelmasse, findest du eine Ebene höher: Zurück zu Reparatur von COLOURLOCK.

    Der Gedanke, der diese Gruppe zusammenhält, ist unbequem: Was du beim Vorbehandeln gewinnst, siehst du nie. Kein Foto zeigt es, kein Kunde lobt es. Sichtbar wird nur, was ohne sie passiert wäre — eine frisch gefärbte Wange, die sich nach zwei Wochen abreibt, oder ein Riss, der zehn Millimeter neben der Reparatur ein zweites Mal aufgeht. Die Tage, die du hier verlierst, sind die Monate, die die Reparatur später hält.

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