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Mattierungszusatz von COLOURLOCK

(1 produits)
Der Mattierungszusatz von COLOURLOCK senkt den Glanzgrad einer Lederfärbung stufenlos: COLOURLOCK "Duller" wird mit bis zu fünf Prozent in die Lederfarbe oder mit bis zu drei Prozent in den Top Coat eingerührt und streut das Licht im aushärtenden Film. So trifft eine Färbung den tiefmatten Werkszustand moderner Fahrzeugleder, den ein fertig abgefüllter matter Top Coat allein nicht erreicht. Angeboten als 250 ml und 1000 ml / 1 Liter.

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  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Duller" additif de matage pour usage professionnel

    Mattierungszusatz für natürlich-matte Reparaturergebnisse

    En stock (3× 1000 ml / 1 Liter · 4× 250 ml)
    De 26,92€ 28,12€
    Inhalt: 250mlPrix unitaire (107,68€ / l)
    Voir les détails
  • Mattierungszusatz von COLOURLOCK senkt den Glanz schon in der Farbe

    Was ist der Mattierungszusatz von COLOURLOCK? Ein Additiv für Fachbetriebe: COLOURLOCK "Duller" wird in Lederfarbe oder Top Coat eingerührt und streut das Licht im aushärtenden Film. So erreicht eine Färbung den tiefmatten Werkszustand moderner Fahrzeugleder, den ein matter Top Coat allein nicht hergibt.


    Der Mattierungszusatz von COLOURLOCK ist die Stellschraube, mit der Aufbereiter und Sattler den Glanzgrad einer Färbung nach unten korrigieren. COLOURLOCK "Duller" bringt feste Mattierungspartikel in die Mischung ein, die das Licht im trocknenden Film brechen statt es zu spiegeln. Der Zusatz wird nie pur aufgetragen, sondern immer eingerührt, und steht als 250 ml sowie als 1000 ml / 1 Liter bereit.

    • Bis zu fünf Prozent gehen in die Lederfarbe. Das ist die vom Hersteller bevorzugte Route, weil der Zusatz dort gleichmäßig in der pigmentierten Schicht sitzt. In den Top Coat dürfen bis zu drei Prozent, dann steigt auf dunklen Ledern das Risiko eines grauen Schleiers. Mehr als diese Anteile schwächt den Farbfilm, statt ihn matter zu machen.
    • Matter als der matte Top Coat allein. Der matte Abschlusslack ist der untere Anschlag der fertig abgefüllten Skala. Neuwagenleder ist häufig noch stumpfer zugerichtet als dieser Wert. Der Zusatz verlängert die Skala nach unten, damit die Reparatur nicht eine Stufe zu glänzend im Umfeld sitzt.
    • Der Glanz wird dort korrigiert, wo er entsteht. Wer erst nach dem Farbaufbau merkt, dass die Fläche zu satt aufglänzt, überdeckt das Problem mit einer weiteren Schicht. Eingerührt wird der Mattgrad Teil der Farbe selbst. Praktisch heißt das: eine Schicht weniger auf dem Leder und ein Film, der elastisch bleibt.

    Praxistipp von Detailing1: Misch die Menge für die komplette Fläche in einem Rutsch an, nicht sitzweise. Zwei Prozent im ersten Becher und drei im zweiten ergeben auf derselben Sitzgarnitur zwei Mattstufen, und den Unterschied siehst du erst im Tageslicht, wenn beide Flächen durchgetrocknet sind — bei uns landen genau solche Fälle als Rückfrage: Fahrersitz und Beifahrersitz stimmen farblich, wirken im Streiflicht aber unterschiedlich stumpf. Zweiter Punkt: Mattierungspartikel sind Feststoffe und setzen sich in der angesetzten Mischung ab, also vor jedem Nachfüllen der Pistole noch einmal aufrühren, sonst sprüht der letzte Becher matter als der erste. Und leg dir eine kleine Reserve unmattierter Farbe zur Seite: Sie ist der einzige bequeme Weg zurück, falls du zu tief gerätst.


    Neuwagenleder ist matter als der matte Top Coat allein

    Das Auge liest Glanzunterschiede schneller als Farbunterschiede. Eine Färbung, deren Ton eine Nuance danebenliegt, fällt selten auf. Eine, die stumpfer oder speckiger reflektiert als die Fläche daneben, sofort.

    Moderne Fahrzeugleder sind ab Werk sehr matt zugerichtet. Ihre Deckschicht enthält bereits Mattierungspartikel, die das einfallende Licht in viele Richtungen streuen. Genau für diese Fälle ist der Zusatz gemacht: für Leder, deren Glanzgrad unterhalb dessen liegt, was ein fertig abgefüllter matter Lack liefert. Wer dort nur mit dem Top Coat matt von COLOURLOCK arbeitet, landet eine Stufe zu hoch.

    Beurteilt wird der Treffer nie frontal, sondern im Streiflicht. Stell dich so, dass das Fenster oder die Lampe flach über die Fläche zieht, und wandere mit dem Blick von der behandelten Stelle ins unbehandelte Umfeld. Frontal betrachtet sehen zwei Glanzgrade fast gleich aus, im flachen Winkel trennen sie sich deutlich. Aus dem Detailing1-Alltag: Die Unzufriedenheit nach einer Färbung entsteht fast nie am Farbton, sondern an dieser Kante zwischen behandelter und unbehandelter Fläche.

    Der zweite Grund für die Kategorie liegt in der Alterung. Sitzspiegel, Einstiegskante und Lenkradkranz werden über Jahre von Kleidung glatt poliert, während Rückbank und Türtafeln matt bleiben. Wer eine solche blank geriebene Zone färbt und mit dem Standardglanz abschließt, konserviert den Zustand, den er eigentlich beseitigen wollte.

    Daraus folgt eine Regel, die den Aufwand plant: Je kleiner die Fläche, desto genauer muss der Glanzgrad sitzen. Eine komplett durchgezogene Sitzfläche bringt ihr eigenes Referenzniveau mit, die Naht zum Nachbarpaneel verdeckt den Übergang. Eine handtellergroße Ausbesserung mitten in einer gealterten Fläche hat diesen Puffer nicht — dort entscheidet eine halbe Mattstufe darüber, ob die Stelle verschwindet oder als heller Fleck stehen bleibt.

    Der Zusatz mattiert im Film, nicht auf der Oberfläche

    Mattierung ist keine Beschichtung, sondern Geometrie. Der Unterschied zwischen matt und glänzend entsteht an der Rauheit der obersten Schicht, nicht an ihrer Farbe.

    COLOURLOCK "Duller" ist eine Dispersion feiner Feststoffpartikel. Beim Trocknen verdunstet das Wasser, die Polymerteilchen der Farbe rücken zusammen und verschmelzen zu einem geschlossenen Film — die Partikel bleiben dabei als mikroskopische Unebenheiten in und knapp unter der Oberfläche stehen. Diese Struktur wirft das Licht diffus zurück, wie Milchglas statt wie ein Spiegel. Merkst du daran: Die Fläche zeigt am Fensterrahmen keinen scharfen Lichtstreifen mehr, sondern einen weichen Verlauf.

    Weil der Effekt aus der Struktur kommt und nicht aus einer Auflage, verträgt er keine Alleingänge. Pur aufgetragen fehlt dem Zusatz das Bindemittel, das die Partikel im Verbund hält — die Schicht bliebe kreidig und würde sich abreiben lassen. Er ist ein Bestandteil der Mischung, kein eigener Arbeitsschritt.

    Die Beschichtungsbranche misst Glanz mit dem Glanzmessgerät bei definiertem Einfallswinkel und drückt ihn in Glanzgraden aus. Am Autositz brauchst du dieses Gerät nicht, weil der Vergleich vor Ort präziser entscheidet als ein Zahlenwert: Die reparierte Fläche muss neben der unbehandelten bestehen, nicht neben einer Norm. Für dich heißt das, dass die Musterfläche kein Anfängerumweg ist, sondern das Messinstrument dieser Arbeit.

    Und er verändert immer beides: Glanz und, in kleinem Maß, die Optik der Farbe. Ein Mattierungspartikel streut auch das Licht, das die Pigmente darunter zurückwerfen. Dunkle Töne wirken dadurch minimal aufgehellt, helle kaum. Daraus folgt die Dosierregel dieser Kategorie: Wenig mattiert, viel vergraut.

    Fünf Prozent in die Farbe, drei in den Top Coat

    Der Zusatz kennt zwei Einmischpunkte, und sie sind nicht gleichwertig. Der Hersteller nennt für die Lederfarben von COLOURLOCK bis zu fünf Prozent und für den Top Coat bis zu drei.

    Die Farbe ist die empfohlene Route. Dort sitzt der Zusatz in einer pigmentierten, ohnehin deckenden Schicht, und der Mattgrad wird zum Bestandteil des Farbaufbaus. Der Top Coat ist die Ausweichroute für den Fall, dass die Farbe bereits steht und nur das Finish noch eine Stufe tiefer soll. Dafür handelst du dir auf schwarzem und dunkelbraunem Leder das Risiko eines grauen Schleiers ein.

    Der Einstieg gehört an den unteren Rand der Spanne. Fang mit ein bis zwei Prozent an, rühr gründlich durch, spritz eine handtellergroße Musterfläche an einer verdeckten Stelle und trockne sie vollständig durch. Nass wirkt jede Mischung glänzender als trocken, ein Urteil nach fünf Minuten führt zuverlässig in die Irre. Stimmt der Wert noch nicht, gehst du in kleinen Schritten weiter nach unten.

    Eingeordnet wird das Ganze in eine feste Reihenfolge. Die Strecke beginnt beim Entfetten, es folgen Grundierung und Sperrschicht, dann das Füllen fühlbarer Schäden, dann der Farbaufbau in mehreren dünnen Spritzgängen, zuletzt der Top Coat. Der Zusatz greift nicht als eigener Schritt ein, sondern verändert die Mischung an genau zwei Stellen dieser Kette. Wie die Schritte davor zusammenspielen, zeigt Färben & Finish von COLOURLOCK.

    Aufgetragen wird gesprüht. Mattierte Mischungen brauchen den feinen, gleichmäßigen Nebel der Pistole, weil sich die Partikel in einem mit dem Schwamm verzogenen Film ungleich verteilen und Wolken bilden. Der Hersteller richtet sich damit ausdrücklich an Betriebe, die regelmäßig färben und Erfahrung mit Spritzarbeit haben.

    Dunkles Leder quittiert zu viel Duller mit grauem Schleier

    Die erste Grenze ist der Grund, warum die Farbe als Einmischpunkt bevorzugt wird. Mattierungspartikel streuen Licht unabhängig davon, welche Farbe darunter liegt, und auf schwarzem oder dunkelbraunem Leder legt sich diese Streuung als grauer Schleier über den Ton.

    Der Hersteller nennt dafür eine Gegenmaßnahme: Bis zu drei Prozent Lederfarbe in den Top Coat gemischt fangen die Vergrauung ab. Das ist eine Korrektur, kein Standardweg — sauberer ist es, den Zusatz von vornherein in die Farbe zu geben, wo der Schleier gar nicht erst entsteht. Aus der Community kennen wir das Muster auch bei Pflegeprodukten: Der milchige Grauschleier auf dunklem Leder ist fast immer eine Frage der Menge, nicht des Produkts.

    Die zweite Grenze ist die Richtung. Im ausgehärteten Film lässt sich Mattierung nicht mehr herausnehmen. Wer zu tief gerät, hebt den Glanz nur über einen neuen Gang mit höherem Glanzanteil an — über den Top Coat glänzend von COLOURLOCK — und arbeitet damit eine zusätzliche Schicht auf die Fläche. Deshalb nähert man sich dem Zielwert von oben, aus dem Glänzenden heraus.

    Die dritte Grenze ist der Anspruch an die Ausrüstung. Ohne Spritzpistole, ohne Musterfläche und ohne die Geduld für mehrere Trocknungspausen wird aus dem Zusatz kein besseres, sondern ein unruhigeres Ergebnis. Wir sehen häufig Fotos von Flächen, auf denen mattierte Farbe mit dem Schwamm verzogen wurde: Der Mattgrad wandert dann mit dem Auftragsdruck, und die Bahnen bleiben sichtbar.

    Und zwei ehrliche Abgrenzungen zum Schluss. Der Zusatz ersetzt keinen Top Coat — er stellt den Glanz ein, den Schutz gegen Abrieb, Schweiß und Reinigung liefert weiterhin der Abschlusslack. Und er hat an einer Airbag-Naht nichts zu suchen: Sitzt der Schaden auf oder direkt an der Reißnaht der Sitzflanke, gehört das Teil zum Sattler oder zu einem Lederinstandsetzer, der die Naht fachgerecht öffnet und neu setzt. Der schwierigste Teil einer Färbung bleibt ohnehin der Farbtontreffer im gealterten Umfeld, nicht die Chemie darüber.

    Glanz, Griff und Viskosität sind drei getrennte Regler

    Der Mattierungszusatz ist einer von mehreren Zusätzen, die alle in dieselbe Mischung gehen. Sie greifen an verschiedenen Eigenschaften an, und genau darin liegt der Vorteil dieser Linie gegenüber einem Fertigprodukt.

    Der Glanz ist der erste Regler, und dafür steht COLOURLOCK "Duller". Der zweite ist der Griff: Ein Leder kann optisch perfekt sitzen und sich trotzdem falsch anfühlen. Die Griff-Zusätze Soft & Wax Slip von COLOURLOCK werden ebenfalls eingerührt — COLOURLOCK "Soft Slip" senkt den Reibwert zu einer samtigen Haptik, COLOURLOCK "Wax Slip" erzeugt das leicht wachsige Gefühl vieler mattierter Serienleder.

    Der dritte Regler ist die Viskosität. Eine mattierte Mischung läuft an senkrechten Sitzwangen und Lehnenkanten genauso gern ab wie eine unmattierte. COLOURLOCK "Thickener" aus der Kategorie Verdicker von COLOURLOCK dickt den gefärbten Filler an, damit er dort stehen bleibt, wo er hingehört. Ein vierter Regler ist die Beständigkeit, die über einen Vernetzer im Top Coat eingestellt wird.

    Wichtig ist, dass die Regler sich gegenseitig beeinflussen. Mehr Feststoff aus dem Mattierungszusatz verändert das Fließverhalten, mehr Verdicker verändert den Spritznebel, und beides zusammen kann die Deckkraft der Farbe verschieben. Deshalb wird nie an zwei Reglern gleichzeitig gedreht, sondern erst der Glanz eingestellt und danach der Griff. Alle Zusätze der Linie nebeneinander stehen eine Ebene höher unter Additive & Hilfsmittel von COLOURLOCK.

    Was diese Aufteilung einem Fertigprodukt voraushat, ist nicht die bessere Chemie, sondern der Zugriff. Ein abgefülltes mattes Finish liefert genau einen Glanzgrad, eine Haptik und eine Viskosität. Ein Betrieb, der drei Fahrzeuge mit drei verschiedenen Werkszuständen nacheinander bearbeitet, stellt für jedes den passenden Wert ein. Das ist mehr Entscheidung, als ein Fertigprodukt verlangt, und weniger Nacharbeit, wenn das Ergebnis neben einer Originalfläche bestehen muss.

    Ohne Spritzpistole brauchst du keinen Mattierungszusatz

    Ehrlich eingeordnet: Dieser Zusatz löst ein Problem, das erst beim Selbstmischen entsteht. Wer keine Färbung anlegt, sondern nur eine intakte, zu glänzend gewordene Fläche beruhigen will, ist mit dem fertig abgestimmten Weg besser bedient.

    Für diesen Fall gibt es die farbneutrale matte Basis aus der Kategorie Leather Fresh matt von COLOURLOCK: COLOURLOCK "Leather Fresh" (Dull / Neutral) frischt auf und bringt den matten Glanzgrad gleich mit, ohne dass du etwas anmischen musst. Steht dagegen eine echte Färbung an und du willst nur den Abschluss matt halten, reicht der matte Top Coat aus der Kategorie Top Coat & Finish von COLOURLOCK.

    Der Zusatz ist die Antwort auf den Fall darunter: Neuwagenleder oder sehr stumpf zugerichtete Möbelleder, bei denen der fertige matte Lack noch zu viel Licht zurückwirft. Wer regelmäßig färbt und mit der Pistole arbeitet, nimmt die 1000 ml / 1 Liter, weil der Zusatz dann in vielen Mischungen mitläuft. Für einzelne Objekte und gelegentliche Arbeiten reichen die 250 ml, ohne dass eine angebrochene Flasche über Jahre im Regal steht.

    Und der Punkt, der die Reihenfolge beim Anmischen festlegt: Der Glanzgrad ist die einzige Größe einer Färbung, die sich im ausgehärteten Film nur noch in eine Richtung korrigieren lässt — nach oben, über eine zusätzliche Schicht. Deshalb kostet die zweite Mischung immer mehr Zeit als die erste. Fang eine Nuance zu glänzend an und geh in kleinen Schritten nach unten, dann brauchst du sie gar nicht.

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